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Eigentlich sollte ein Schabbat-Abend durch warmen Kerzenschein, gute Stimmung, erinnernde Gespräche und Familientraditionen ausgezeichnet sein. Doch bisweilen kommt es anders. Der filmische Freitag-Abend spielt in New York, könnte aber auch in Wien, Berlin oder Paris spielen. Ein junges jüdisch-nichtjüdisches Paar möchte endlich ihre Eltern zusammenbringen. Eigentlich ganz einfach, oder?
Eine im doppelten Sinne erfrischende schwarz-jüdische Komödie. Und wer an einem misslungenen Schabbat nichts Lustiges findet, kann auf jeden Fall die Stadt und ihre jüdisch-kulinarischen Lokalitäten wie Zabars genießen.
Das New Yorker Publikum fand sich im Film wieder und gab ihm auf dem Tribeca Festival einen Audience Award. (fs)